Mein Auslandsjahr

Update: Mein Abenteuer an der Westküste

Wie ihr bestimmt auf Instagram gesehen habt, war ich vor 1,5 Wochen in Bellingham, Washington, meine Großcousine und ihre Familie besuchen. Glaubt mir, es war einfach wunderschön!

Also, ich habe mich eine Woche von der Schule abmelden können und habe dann die fünf Wochentage und zwei Wochenenden in Washington (Staat) verbracht. Am Samstag ging es früh sehr zeitig los, damit ich am Nachmittag noch ein bisschen von Seattle sehen kann, bevor wir weiter nach Bellingham fahren. Wir waren mehr oder weniger die ganze Zeit in China Town, sind in ein paar Läden gegangen und haben das beste Tea Testing gehabt. Die Verkäuferin hatte unglaublich viel Ahnung, hat uns zu jedem Tee sagen können was die Auswirkung sind und wann man den trinken sollte und hat uns bestimmt eine Stunde lang dort drin mit den unterschiedlichsten Tees unterhalten. Abends sind wir dann nach Bellingham gefahren, wo ich das erste Mal gesehen habe wo und wie meine Großcousine so wohnt.

Am Sonntag waren wir in der Kirche und hatten ein gemeinsames Abendbrot mit vielen Freunden von ihrer Familie. Zwischendurch haben wir noch ihr Pferd Kiitos besucht und den Stall sauber gemacht. Ich weiß ja nicht viel von Finnisch (meine Gastschwester ist ja finnisch) aber „Kiitos“ habe ich wiedererkannt. Ihr Pferd heißt übersetzt einfach nur „Danke“. Das find ich richtig lustig, dass mir meine Finnischkentnisse, die eher nur drei Worte sind, mir was gebracht haben 🙂

Am nächsten Tag haben wir ein bisschen Bellingham erkundet. Unter anderem waren wir in einem bekannten Vintagestore und andere kleinen süßen Geschäften. Es gibt dort einen sehr schönen Weg an einer Bucht entlang, wo wir gar nicht gemerkt haben, dass wir in der Stadt sind. Wir haben das so sehr genossen, dass wir bis ans andere Ende der Stadt gelaufen sind. Auf diesem Weg kann man Weißkopfseeadler und Möwen quasi am Wegesrand beobachten. So etwas würde mir hier in Columbus nie passieren^^

Am Dienstag waren wir bei einem Tulpenfestival, was auch richtig hübsch war (nur sehr matschig dank des Regens die ganze Zeit). Sieht es nicht so aus als hätten wir einen Kurztrip nach Holland gemacht? 🙂

Danach sind wir einfach mit dem Auto durch die Gegend gefahren, haben an Aussichtspunkten angehalten und haben später auch einen Spaziergang durch einen Wald bis zu einem Wasserfall gemacht. Es fällt mir deshalb relativ schwer so viel über den Urlaub zu schreiben, weil man dort in der Gegend einfach überall anhalten kann, weil die Natur so schön ist. Aber deshalb habe ich ja viele Bilder gemacht, dass ihr einen kleinen Einblick bekommen könnt. J

Das Schöne ist, dass meine Großcousine eher im Wald wohnt und es super ruhig und entspannt ist. Es war daher auch schön „nur“ Gassi zu gehen mit ihrem Hund im Wald. Danach sind wir zum Deception Pass gefahren. Für den Verkehr haben sie dort eine beindruckende Brücke gebaut um von einer Insel zur nächsten zu fahren. Wir sind über die Brücke gelaufen und haben die Aussicht von oben genossen, aber auch vom Strand aus war die Region sehr interessant. Allerdings ist die Strömung dort so stark, dass man nicht ins Wasser gehen darf (es war auch viel zu kalt dafür). Und nachdem wir uns dort alles angeschaut haben sind wir zu einer kleinen Stadt in der Nähe gefahren und haben uns die Straße, die an einem kleinen Hafen war und alle möglichen Läden hatte, angesehen.

Donnerstag war ja das Highlight meiner ganzen Reise! Wir haben einen Boattrip zu einer kleinen Insel gemacht. Da noch nicht viele mit dem Boot unterwegs sind, waren es nur wir in der großen Welt. Es war unglaublich wie frei ich mich auf diesem Boot und der Insel gefühlt habe. Und wir haben ganz viel Natur gesehen: Fische/Wale, Seesterne, einen kleinen Aal, Krabben, eine Auster, Fossilien und Tiere, deren Namen ich nicht einmal kenne. Es war unglaublich! Aber da sagen die Bilder mehr als tausend Worte:

Am Freitagvormittag sind wir nach Lynden, einer kleinen, hübschen Stadt gefahren. Wir haben gleich zwei Vintagestores angeschaut…Also wenn ich meine erste Wohnung bekomme werde ich auf jeden Fall in einen solcher Vintageläden rennen und mich ausstatten. Da kann man ja alles finden 😉

Am Samstag ging es ab nach Seattle. Es war leider schon der vorletzte Tag für mich :/ In Seattle haben wir uns den berühmten Pike Market angeguckt, haben das Riesenrad gesehen und sind zu Wings over Washington gegangen. Das war sozusagen ein 4D Kino mit Gerüchen und allem Möglichen und man ist sozusagen über Washington geflogen. So konnte ich alles sehen ohne viel umherfahren zu müssen. Das hat echt viel Spaß gemacht 🙂

Später sind wir in einem Hochhaus auf eine Aussichtsplattform gegangen. Es war ein Café in der obersten Etage, aber man konnte auch raus gehen und ringsherum laufen. Wie ihr auf den Bilder sehen könnt, hat Seattle alles: den Ozean und die Berge direkt vor der Tür. Danach sind wir zu viert mit der Tochter meiner Großcousine noch ein bisschen durch die Stadt gefahren und haben ein schönes Stadtviertel namens Fremont entdeckt. Es hat seinen ganz eigenen Charme.

Die Nacht haben wir im Hotel verbracht, weil ich am nächsten Tag schon wieder nach Hause geflogen bin und so mussten wir nicht allzu weit zum Flughafen fahren. Irgendwie macht mir allein fliegen total Spaß, haha. Ich kann das total genießen `mal Stunden in einem Flieger zu sitzen. Alles hat zum Glück ohne Komplikationen geklappt, sodass ich auch nicht hetzen musste.

Ich bin super dankbar diese Möglichkeit noch mehr in den USA zu reisen und hoffe, dass das nicht das letzte Abenteuer in den USA sein wird 🙂

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