Erfahrungen anderer Austauschschüler

“Natürlich stutzt man hin und wieder mal” – Deborah in den USA

Yey, heute könnt ihr wieder von den Erfahrungen anderer Austauschschüler lesen. Diesmal habe ich Deborah gefragt. Wir haben uns durch unsere Organisation und die Kirchgemeinde kennengelernt. Deshalb sehen wir uns so gut wie jede Woche 🙂

Stell dich doch mal ganz kurz vor…

Hallo! Mein Name ist Deborah, ich bin derzeit 15 Jahre alt und verbringe dieses Schuljahr in der USA, genauer gesagt, in Ohio.

* Wie lang bist du schon in deinem Austauschland? Wie lang wirst du dort bleiben?

Angekommen bin ich in der Nacht vom 03. auf den 04. August 2017 und Ende Juni werde ich wieder zurückfliegen.

* Wie ist deine Gastfamilie aufgebaut? 

In meiner Gastfamilie sind neben meinen Gasteltern eine Gastschwester, die ein paar Monate jünger ist als ich und eine weitere Gastschwester und ein Gastbruder, die beide aber aufs College gehen und deswegen selten zu Hause sind.

* Fühlst du dich zu Hause?

Also das ist echt schwer zu beantworten, weil es einfach so anders ist. Aber eigentlich schon.


* Hattest du schonmal Heimweh?

Also, wenn man Heimweh mit dem Vermissen von Freunden und Familie gleichstellt, auf jeden Fall. Aber da ich mich hier sehr wohl fühle, denke ich einfach nicht so oft daran und versuche meine Zeit hier zu genießen, ohne jemanden zu sehr zu vermissen.

* Was ist eine komische Angewohnheit deiner Freunde oder Familie, die du nicht so schnell übernehmen wolltest oder auch nicht hast?

Ich bin generell ein sehr “anpassungsfreudiger” Mensch und deshalb ist da eigentlich nichts, das mir gerade so einfällt. Natürlich stutzt man hin und wieder mal, aber das ist eigentlich alles:)

* Hat sich bei dir schon eine neue Lieblingstradition etabliert?

In der Weihnachtszeit setzt sich meine Gastfamilie abends vor den Kamin und jemand liest eine Weihnachtsgeschichte vor und dann wird gesungen. Das finde ich so schön!!!

* Bestes Essen?

Definitiv corn casserole (ich hoffe das schreibt man so) und Hähnchenschenkel mit Cranberrysauce.

* Was war die größte Challenge für dich bis jetzt?

In der Schule am ersten Tag alleine zu Mittag essen, das war echt nicht so schön.

* Peinlichster Moment?

Als meine Gastschwester und ich beim Skifahren ausversehen den Skilift wieder heruntergefahren sind, da wir den Ausstieg verpasst haben, war das ziemlich peinlich.

* Schönster Trip oder schönstes Erlebnis?

Für mich sind so die „kleinen Momente“ wie gemeinsam einen Film schauen oder an einem Abend an dem niemand gestresst oder in Hektik ist, gemeinsam Abend essen. Unseren Skiurlaub fand ich aber auch ganz toll.

* Wie ist/war es für dich Anschluss zu finden in deiner Schule?

Das war echt nicht so einfach, da ich nicht so der Typ bin, der Leute anspricht, aber es hat quasi beim ersten Versuch geklappt und dadurch habe ich meine beste Freundin und mit ihren Freunden auch meinen Freundeskreis gefunden.

* Wie hat das Auslandsjahr dich bis jetzt verändert?

Ich habe einige wichtige Sachen, die ich gelernt habe. Ich denke, vor allem, dankbar zu sein für alles. Gutes wie Schlechtes. Ich habe gelernt, wer meine wahren Freunde sind -und dass ich wirklich tolle Freunde habe. Ich habe neue Seiten an mir kennengelernt, anscheinend finden manche Menschen, dass ich witzig bin:) Und ich denke ich bin toleranter und akzeptierender geworden.

 

* Welchen Tipp würdest du einem zukünftigen Austauschschüler geben? 

Bereite dich darauf vor, dass alles möglich ist. Deine Gastfamilie und Umgebung kann total stereotypisch sein -muss aber nicht. Sei offen und nimm alles so wie es kommt! Und sieh das Positive in allen Dingen! Auch kleine Momente können wundervoll sein.

 

 

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