Mein Auslandsjahr

Update: Urlaub in Florida

Halihallo! Vor 5 Tagen –es kommt mir vor wie eine Ewigkeit- bin ich zurückgekommen von meinem ersten Urlaub hier in den USA. Was wir gesehen haben war wunderschön, wie man auf den Bildern sehen kann. Wisst ihr eigentlich wie glücklich mich Palmen machen können? 🙂

Freut euch auf zu viele Bilder, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welche meine Favoriten sind 🙂

Was wir so gemacht haben

Am Tag der Anreise haben wir eigentlich nicht viel gemacht außer uns das Airbnb in St. Petersburg (Florida) anzugucken. Es war als würde ich in einem Haus in einem Film wohnen. Wirklich. Wir hatten eine offene Küche mit einem riesigen Wohnzimmer, das bodentiefe Fenster hatte, wo man zum Pool rausgehen kann (leider war es einfach zu kalt um in den Pool zu springen) und die einzelnen Schlafzimmer waren total groß mit schönen Bädern, also ich kann’s nicht beschreiben, aber glaubt mir einfach, dass es wunderhübsch war. Das coole daran ist, dass es genauso viel kostet wie ein Hotelzimmer also falls ihr nach Amerika reist, bucht Airbnbs!

Den ersten Tag hatten wir schlechtes kaltes Regenwetter, nicht unbedingt typisch Florida. Wir haben aber schöne Museen und Galerien gefunden. Unter anderem haben wir uns eine Glaskunstgalerie, das Dalí-Museum und die Chihuli-Collection (auch Glaskunst) angeschaut. Hier scheint die Glaskunst sehr bekannt zu sein, was ich vorher in Deutschland noch nie gesehen habe. Am nächsten Tag haben wir uns auch eine Demonstration angeguckt wie sie die verschieden Figuren und Formen herstellen. Richtig interessant. Ich würde es ja gern einmal ausprobieren, aber es ist bestimmt schwieriger als man denkt. Man kann das Glas ja nicht anfassen, weil es ein paar tausend Grad heiß ist. Es wird allein durch die Bewegung mit dem Stab, dem Blasen und einigen in Wasser eingelegten Holzwerkzeugen geformt.

Als wir schöneres Wetter hatten sind wir in einen Park gefahren, wo so ziemlich alles wächst, was bei Florida Temperaturen wächst. Es sah bisschen aus wie ich mir Afrika vorstelle, haha. Manche Bäume, würde ich behaupten, habe ich vorher nur im Fernsehen gesehen, wenn sie in irgendeiner Savanne oder so gezeigt haben. Also wirklich wunderschön und ein meiner Highlights.

Einen Tag sind wir sind wir auch nach Tampa, einer der drei größten Städte in Florida gefahren und sind Downtown etwas auf dem Riverwalk entlang spaziert. Die Stadt ist sehr beeindruckend, nur leider konnten wir nicht ganz so viel sehen wie geplant, weil wir einen Platten an unserem Mietwagen hatten. Es hat gefühlte Ewigkeiten gedauert den Reifen zu wechseln und dann bei einer Zentrale das Auto zu wechseln beziehungsweise umzumelden. Das war also unser toller Nachmittag in Tampa, haha. Abends sind wie mit Verwandten von meiner Gastfamilie noch essen gegangen. Das war nicht ganz normal. Dieses spanische Restaurant hat den ganzen Komplex auf der Straße gekauft und es ist wirklich überall Restaurant. Ich glaube vier große Säle und eine Bar mit Sitzmöglichkeiten. Ich habe noch nie so ein großes Restaurant gesehen! Richtig fanzy und lecker!

Das Essen war auch richtig gut bei uns. Da wir ein Airbnb hatten haben wir meisten früh und abends dort gegessen und mittags im Restaurant. Meine Gastfamilie ist da zum glücklich super rücksichtsvoll und wir konnten lecker vegan essen. Auch nicht selbstverständlich.

Den letzten Tag sind wir zu einer Insel, Honeymoon Island, gefahren um uns die Natur anzugucken, aber auch Strand und Meer zu sehen. Wirklich unglaublich schön! Das war so der Moment als ich das Urlaubsgefühl hatte, dass ich meinen Akku aufladen kann und einfach genieße ohne richtig etwas zu machen. Am Strand haben wir später auch eine Schaukel gefunden, wo ich tagelang hätte bleiben können.  Natürlich habe ich auch ein paar Souvenirs am Strand gesammelt. Ich bin gespannt ob ich ein paar der Muscheln heil nach Deutschland bekommen 😉


Wie es ist mit einer Gastfamilie zu reisen

Ich konnte mir vorher überhaupt nicht vorstellen wie es ist mit einer Gastfamilie im Ausland zu reisen. Es war einfacher und schwerer zugleich. Einfach, weil ich jetzt schon so lang hier lebe, dass ich sagen würde, dass ich meine Rolle in der Familie immer mehr gefunden habe. Das vereinfacht es etwas so einer Ausnahmesituation. Aber auf der anderen Seite ist es auch schwierig, weil ich vorher nicht wusste wie sie reisen. Ob sie sich mehr ausruhen wollen oder doch eher die Stadt erkunden. Für mich war es schwierig das herauszufinden, denn manchmal schienen sie nicht motiviert in den Tag zu starten und nicht die Gegend zu erkunden zu wollen. Spazieren war sowieso sehr schwierig, denn meine Gastmutter hat schlimme Hüftprobleme und konnte wirklich nicht weit laufen, sodass wir sie zurücklassen mussten, wenn wir in den Parks waren. Ich bin vorher noch nie mit Leuten gereist, die nicht mehr weit laufen können. Ich musste dabei definitiv meine Geduld üben, um ehrlich zu sein. Ich bin halt eher jemand der einfach loslaufen würde und guckt was er so erkunden kann. Das konnten wir eher weniger machen.

Ich bin trotzdem dankbar, dass sich meine Gastfamilie die Mühe gemacht hat uns einen anderen Fleck der USA zu zeigen!

Wieder zurückkommen

Es mag komisch klingen, aber es hat sich wirklich angefühlt als würde ich wieder nach Hause kommen. Zuhause in den USA. Das war verrückt. Ich habe das nicht erwartet.

Auch als ich wieder in die Schule gegangen bin nach meinen ersten längeren Ferien hat sich alles normal angefühlt. Ich habe mich wieder total schnell an den Schulalltag gewöhnt. Es ist alles so normal für mich geworden. Das ist komisch, denn ich kann mich auch noch genau daran erinnern wie ich verzweifelt die Klassenräume gesucht habe vor nicht allzu langer Zeit (okay 4,5 Monate).

By the way, am Donnerstag war auf den Tag genau Halbzeit meines Auslandsjahrs, wenn sich Kaisa nicht verrechnet hat 😉

Bist du in den Winterferien gereist? Wenn du ein Austauschschüler bist, wie findest du, dass schon die Hälfte von deinem Auslandsjahr um ist?

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